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Die Ausgabe 03/2010 von »Arbeitsrecht im Betrieb« nimmt sich eines schwierigen Themas an: Mobbing macht seelisch und körperlich krank, das bestätigen Experten immer wieder. Aber wann überschreiten die Anfeindungen und Ausgrenzung von Betroffenen durch Mitarbeiter, Vorgesetzte und Arbeitgeber die Grenze zur Straftat? Im Titelbeitrag zeigen Arno Schrader und Andre Stork, wie sich Betroffene mit strafrechtlichen Mitteln gegen Mobbing wehren können und was der Betriebsrat wissen muss, um Mobbingopfer zu unterstützen. Auch unabhängig von Mobbing gibt es viele unerfreuliche Praktiken, mit denen Betriebsräte umgehen müssen: So nutzen Konzerne die Regelungen zur Leiharbeit systematisch aus, um Beschäftigte zwischen ihren Tochterfirmen hin und her zu verleihen - und damit tarifliche Mindeststandards und den Kündigungsschutz zu unterlaufen. Mit der Wißbegier von Arbeitgeber und staatlicher Stellen setzt sich Prof. Peter Wedde in seinem Beitrag zum Elektronischen Entgeltnachweis (ELENA) und im Kommentar auseinander. Dr. Wilhelm Adamy und Jürgen Karasch nehmen in zwei Beiträgen Stellung zur Lage der Niedriglohnbeschäftigten und der Hartz-IV-Empfänger und weisen auf Fehlentwicklungen in der derzeitigen Arbeitsförderung hin.
Redaktion und Verlag von »Arbeitsrecht im Betrieb« wünschen allen Wahlvorständen, Kandidatinnen und Kandidaten und viel Erfolg für die anstehenden Betriebsratswahlen!
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