Von den 30 Prozent der Arbeitnehmer*innen, die in den vergangenen fünf Jahren mindestens eine berufliche Trennung erlebt haben, haben 16 Prozent selbst gekündigt, während 14 Prozent entlassen wurden. Das jedenfalls besagt der so genannte Kündigungsreport des Software-Unternehmens HR Works. Der Anbieter von Personalmanagement-Software hatte im April dieses Jahres 6.093 Beschäftigte in Deutschland im Alter von 18 bis 69 Jahre befragen lassen.
Den Ergebnissen zufolge ist der Anteil der arbeitgeberseitigen Trennungen zuletzt immer weiter gestiegen: 46 % der insgesamt 825 in der Studie erfassten Entlassungen entfielen auf die vergangenen beiden Jahre. Anders ausgedrückt: Im Jahr 2022 fanden lediglich 10 % der erfassten Entlassungen statt, im Jahr 2025 waren es hingegen 24 %.
Die meisten Entlassungen, nämlich 38 %, wurden mit betriebsbedingten Ursachen begründet. Während bei 16 % der Befragten ein Stellenabbau als Entlassungsgrund genannt wurde, war bei 7 % eine angebliche strategische Neuausrichtung Auslöser.
Bemerkenswert ist überdies, dass jeder und jede siebte Entlassene nach eigenen Angaben keine Begründung für seine oder ihre Entlassung erhielt. Darüber hinaus gaben 40 % der Befragten an, ihr Kündigungsgespräch sei bereits nach fünf Minuten vorbei gewesen. Auch lässt sich an den Daten des Reports der digitale Wandels ablesen: 2021 war KI nur bei 1 % der Befragten ein Trennungsfaktor. 2025 lag diese Quote schon bei 8 %.