Nicht nur die Arbeitsbedingungen, sondern auch der eigene Umgang mit Belastungen ist für die psychische Gesundheit entscheidend. Aber ab wann wird die Belastung zu groß? Die folgenden Anzeichen können darauf hindeuten, dass die persönliche Belastungsgrenze erreicht ist. Sie müssen nicht zwingend auf eine psychische Erkrankung hinweisen – insbesondere, wenn mehrere Beschwerden über längere Zeit auftreten, sollte man sie jedoch ernst nehmen.
- Schlafstörungen und nächtliches Grübeln
- anhaltende Erschöpfung trotz Erholung
- Konzentrationsprobleme
- Reizbarkeit und Stimmungsschwankungen
- Schwierigkeiten, nach der Arbeit abzuschalten
- sozialer Rückzug
- vermehrter Konsum von Alkohol oder anderen Suchtmitteln
- körperliche Beschwerden ohne erkennbare körperliche Ursache, wie Kopfschmerzen oder Magen-Darm-Probleme
Wer diese Warnzeichen bei sich selbst bemerkt, sollte nicht davor zurückschrecken, Hilfe zu suchen. Ein offenes Gespräch mit Kolleginnen und Kollegen oder Vorgesetzten kann entlasten. In größeren Unternehmen gibt es zudem die Möglichkeit, sich an das betriebliche Gesundheitsmanagement zu wenden. Genauso kann der Betriebsrat (beziehungsweise Personalrat) helfen, Lösungen zu finden.